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Fördermittel-Haus
Was kann bei einem Umbau alles gefördert werden?

1 Heizen mit der Sonne

Thermische Solarkollektoranlagen in Ein- bis Mehrfamilienhäusern werden von dem BAFA gefördert.

Dazu gehören die Errichtung oder Erweiterung von Solar­kollektor­anlagen zur Warm­wasser­bereitung, zur Raum­heizung, zur kombinierten Warm­wasser­bereitung mit Raum­heizung, zur solaren Kälte­erzeugung und zur Bereit­stellung von Prozess­wärme.

Es gibt den Ergänzungs­kredit vom KfW-Programm 167, der zusammen mit BAFA-Mitteln (MAP) in Anspruch genommen werden kann. Das gilt aber nur für Heizungs­anlagen, die vor dem 01.01.2009 installiert wurden.

Wenn der Bauantrag für Ihr Gebäude vor dem 01.01.1995 gestellt wurde, könnten auch das KfW-Programm 152 oder das KfW-Programm 430 für Sie zutreffen.

2 Fenster mit Wärmeschutzverglasung

Fenster, die bestimmten technischen Anforderungen entsprechen, können gefördert werden.

Durch KfW-Programm 152 (Energieeffizient Sanieren-Einzelmaßnahme) kann auch die Erneuerung der Fenster mit einem Kredit gefördert werden. Diese Maßnahmen müssen dafür nur den vorgegebenen technischen Mindestanforderungen entsprechen. Diese Förderung gilt nur für Häuser im sogenannten "Gebäudebestand". Dazu zählen alle Gebäude, für die vor dem 1. Januar 2009 ein Bauantrag gestellt wurde und die bereits vor diesem Datum ein Heizungssystem hatten.

Bei Wohngebäuden, dessen Bauantrag bereits vor dem 01.01.1995 gestellt wurde, könnte auch die Zuschussvariante des KfW-Programms 430 greifen.

3 Altersgerechte Assistenzsysteme (AAL)

Altersgerechte Assistenzsysteme und intelligente Gebäudesteuerungen werden von der KfW mit einem Darlehen oder einem Investitionszuschuss gefördert

Gefördert werden neben Bedienungen und Steuerungen für Türen, Rolläden, Heizung oder Licht auch Aspekte zur Sicherheit. Panikschalter und Wasser-, Rauch- oder Einbruchmelder, Kameras und automatische Geräteabschaltungen fallen unter diese Kategorie.

Nutzen Sie KfW Programm 159, um ein Kredit / Darlehen für diese Maßnahmen zu erhalten oder KfW Programm 455, um die Zuschussvariante in Anspruch zu nehmen.

4 Austausch des Heizungssystems

Sie können zur Finanzierung von Blockheizkraftwerken (BHKW) und Öl- oder Gasbrennwertkesseln KfW-Programme verwenden.

Hierfür benutzen Sie einfach das KfW-Programm 152 für die Kreditvariante oder das KfW-Programm 430 für die Zuschussvariante. Übrigens können auch bereits bestehende Anlagen von diesen Programmen profitieren. bei Bestandsanlagen ist nämlich eine Optimierung der Wärmeverteilung förderfähig.

Eine Förderung von Kachelöfen oder Kaminen ist bei diesen Förderungen ausgeschlossen. Damit diese Förderungen in Anspruch genommen werden können, muss für das Wohnobjekt bereits vor dem 01.01.1995 ein Bauantrag gestellt oder Bauanzeige erstattet worden sein.

5 Einbau einer Wohnungslüftung

Ist Ihr Altbau älter als 1995 können Sie für das nachträgliche Einbauen einer Lüftungsanlage Fördermittel beantragen.

Generell sollten Sie dies immer zusätzlich in Betracht ziehen, wenn Sie Ihren Altbau sanieren. Eine ausreichende Belüftung ist bei komplett sanierten Gebäuden in den meisten Fällen nicht mehr gegeben.

Um dieses Vorhaben förderfähig zu realisieren, wählen Sie einfach das KfW-Programm 159 (Darlehen) oder das KfW-Programm 455 (Zuschuss)

Wenn der Bauantrag für Ihr Gebäude vor dem 01.01.1995 gestellt wurde, könnten auch das KfW-Programm 152 oder das KfW-Programm 430 für Sie zutreffen.

6 Dämmung des Dachs

Um Ihre Energiekosten zu verringern, können Sie die Dachdämmung Ihres Hauses dem aktuellen Dämmstandard anpassen.

Dies ist unter bestimmten Voraussetzungen förderfähig. Hierfür können Sie das KfW-Programm 152 (Kredit) oder das KfW-Programm 430 (Zuschuss) benutzen.

Um förderberechtigt zu sein, muss für das betreffende Wohnobjekt bereits vor dem 01.01.1995 ein Bauantrag gestellt oder Bauanzeige erstattet worden sein.

7 Professionelle Baubegleitung

Sofern Sie eines der KfW-Programme 151 / 152 oder 430 in Anspruch nehmen, haben Sie die Option, eine kompetente Baubegleitung zu Rate zu ziehen

Diese Baubegleitung wird dann ebenfalls wieder durch das KfW-Programm 431 gefördert. Wichtig: Nur unabhängige Sachverständige sind für diese Förderung zugelassen. Informieren Sie sich vorher, ob die Kosten für Ihren Sachverständigen förderfähig sind.

Tipp: Diese Förderung ist kombinierbar mit anderen Fördermitteln.

8 Austausch der Außentüren

Um Ihre Energiekosten zu verringern, können Sie die Außentüren förderfähig austauschen.

Alte Haustüren können viel der teuren Wohnungswärme durch mangelnde Isolierung verschwenden. Das KfW-Programm 152 (Kredit) oder das KfW-Programm 430 (Zuschuss) sind für diesen Verwendungszweck die richtigen Anlaufstellen.

Um förderberechtigt zu sein, muss für das Wohnobjekt bereits vor dem 01.01.1995 ein Bauantrag gestellt oder Bauanzeige erstattet worden sein.

9 Einbau einer Wärmepumpe

Wärmepumpen in Ein- und Mehrfamilienhäusern können vom BAFA gefördert werden.

Dies gilt für die Errichtung von effizienten Wärmepumpen bis einschließlich 100 Kilowatt Nennwärmeleistung zur: kombinierten Warmwasserbereitung und für die Raumheizung von Gebäuden, wenn die Warmwasserbereitung des Gebäudes zu einem wesentlichen Teil durch andere erneuerbare Energien erfolgt, für die Raumheizung von Nichtwohngebäuden, für die Bereitstellung von Prozesswärme und Bereitstellung von Wärme in Wärmenetze. Link BAFA-Wärmepumpenförderung.

Tipp: Seit einiger Zeit gibt es für Heizungsanlagen, die vor dem 01.01.2009 installiert wurden, die Möglichkeit eines Ergänzugskredits (KfW-Programm 167), der zusätzlich zu den BAFA-Mitteln in Anspruch genommen werden kann. Wenn der Bauantrag für Ihr Gebäude bereits vor dem 01.01.1995 gestellt wurde, könnte auch das KfW-Programm 152 oder das KfW-Programm 430 für Sie zutreffen.

10 Erreichen des KfW-Effizienzhausstandards

Wenn Sie Besitzer eines Altbaus sind, der vor 1995 gebaut wurde, haben Sie eine zusätzliche Möglichkeit auf Fördermittel.

Dafür müssen Sie Ihren Altbau so sanieren, dass er bis maximal 115% des Energiebedarfs eines vergleichbaren Neubaus aufweist. Die Förderungen steigen, je höher der energetische Standard Ihres Gebäudes nach der Sanierung ist. Hier finden Sie weitere Informationen zu diesem Thema.

11 Einbau einer Biomasseanlagen

Biomassekessel für Hackschnitzel oder Pellets in Ein und Mehrfamilienhäusern können vom BAFA gefördert werden.

Dies gilt für die Errichtung oder Erweiterung von Biomasseanlagen für die thermische Nutzung von 5 bis 100 Kilowatt Nennwärmeleistung bei Kessel zur Verbrennung von Biomassepellets und -hackschnitzeln, Pelletöfen mit Wassertasche, Kombinationskessel zur Verbrennung von Biomassepellets bzw. Holzhackschnitzeln und Scheitholz und bei besonders emissionsarmen Scheitholzvergaserkesseln.

Beachten Sie bitte, dass luftgeführte Pelletöfen (Warmluftgeräte) nicht förderfähig sind. Link BAFA-Förderung für den Bereich Biomasse. Wenn Ihre alte Heizungsanlage, vor dem 01.01.2009 installiert wurde, haben Sie zusätzlich zu den BAFA-Mittel auch die Möglichkeit KfW-Programm 167
in Anspruch zu nehmen. Wenn der Bauantrag für Ihr Gebäude bereits vor dem 01.01.1995 gestellt wurde, kann auch das KfW-Programm 152 oder das KfW-Programm 430 für Sie zutreffen.

12 Änderungen am Gebäudezugangsweg

Um die Sicherheit zu verbessern oder Barrierefreiheit zu gewährleisten, können Maßnahmen auf dem Weg zum Gebäude gefördert werden.

Darunter fallen Maßnahmen zur Verbreiterung des Zugangswegs, rutschfeste Gehwegbeläge ( sogenannte Wetterschutzmaßnahmen) oder Beseitigungen von Stufen und Schwellen an der Haustür.

Da solche Maßnahmen sicherheitsrelevant sind, werden sie mit KfW-Programm 159 und KfW-Programm 455 gefördert. Informationen dazu finden Sie auch in diesem KfW-Infoblatt Chancen Spezial.

13 Änderungen an Treppen / Lifteinbau

Treppen stellen im Alter schwierig zu bewältigende Hindernisse dar. Umbaumaßnahmen werden gefördert.


Maßnahmen zum Schwellenabbau werden gefördert. Insbesondere auch Veränderungsmaßnahmen für Treppen und Aufgänge. Dazu gehören Rampen, Treppenlifte, Aufzugsanlagen etc. Weitere Informationen dazu finden Sie auch in dem KfW-Infoblatt Chancen Spezial.

Da solche Maßnahmen sicherheitsrelevant sind, werden sie mit KfW-Programm 159 und KfW-Programm 455 gefördert. Informationen dazu finden Sie auch in diesem KfW-Infoblatt Chancen Spezial.

14 Änderungen des Raumzuschnitts

Der benötigte Bewegungsradius steigt im Alter. Änderungen am Raumzuschnitt werden gefördert.

Um sich im Alter ohne Einschränkungen bewegen zu können, wird ausreichend Platz benötigt. Viele ältere Badezimmer lassen aber gerade diese Bewegungsfreiheit außer Acht. Diese Änderung von Raumzuschnitten ist im Programm altersgerechtes Umbauen der KfW berücksichtigt worden und somit förderbar.

Die richtigen Förderprogramme dazu sind das KfW-Programm 159 und das KfW-Programm 455. Übrigens ist es auch möglich andere Wohnräume von der Raumgeometrie her förderfähig anzupassen - nicht nur das Badezimmer.

15 Austausch von Sanitärobjekten

Es ist es möglich, für die Modernisierung von Sanitärobjekten Fördermittel zu beantragen.

Sanitärräume haben im KfW-Programm 159 "Altersgerecht Umbauen" einen besonderen Stellenwert. Sie können sich mit diesem Programm zum Beispiel die Modernisierung von Sanitärobjekten fördern lassen. Darunter fallen zum Beispiel:

  • Einbau einer bodenebenen Duschwanne, um besser in die Dusche zu gelangen.
  • Austausch eines normalen WC gegen eine Variante, die höher liegt, um besser Aufstehen zu können.
  • Wechsel des Waschtisches gegeneine unterfahrbare Version.
  • Anbringung von elektronischen Wannensteuerungen oder berührungsfreien Armaturen - je nach Anforderungsbedarf.

Die passenden Programme für solche Vorhaben sind das KfW-Programm 159 (Kreditvariante) oder das KfW-Programm 455 (Zuschussvariante). Hinweis: Selbstverständlich können Sie auch mehrere Sanitärobjekte auf einmal ändern lassen.

16 Stützgriffe, Reling- und Haltesysteme

Abstützen und Festhalten wird mit zunehmendem Alter immer wichtiger - aber woran? Hier wird gefördert!

Im Alter wird es immer schwieriger sich sicher zu bewegen. Aus diesem Grund decken die Programme der KfW-Programm auch Stütz- und Haltesysteme mit ab. Dazu gehören Badewannengriffe für den sicheren Einstieg wie auch Wandhaltegriffe zum Abstützen. Auch ein Relingsystem mit Duschsitz fällt unter diese Kategorie.

Die passenden Programme dafür sind das KfW-Programm 159 und das KfW-Programm 455. Hinweis: Diese Förderung ist nicht auf Sanitärräume beschränkt.

17 Einbau von Gegensprechanlagen

Gegensprechanlagen fallen unter den förderfähigen Aspekt Sicherheit des Bereichs "Altersgerecht Umbauen".

Nicht nur Gegensprechanlagen werden von der KfW gefördert. Auch Rufsysteme bzw. Notrufvorrichtungen sind förderfähig und können mit KfW-Programm 159 per Kredit finanziert oder mit einem Zuschuss (KfW-Programm 455) versehen werden. Lassen Sie sich ein beruhigendes Gefühl durch ein Plus an Sicherheit einfach fördern!

18 Dämmung der Außenwände

Die Außenwände eines Wohngebäudes richtig zu dämmen, wirkt sich auf Ihre Energiekosten aus - förderbar ist es auch.

Im Bereich „Energieeffizient Sanieren" fördert die KfW diese Maßnahmen. Dies gilt jedoch ausschließlich dann, wenn für das betreffende Wohnobjekt bereits vor dem 01.01.1995 ein Bauantrag gestellt oder Bauanzeige erstattet worden ist. Das KfW-Programm 152 (Kredit) oder das KfW-Programm 430 (Zuschuss) bieten dafür diese Möglichkeit.

19 Verbreiterung des Badzugangs

Gerade in Altbauten sind Türen und Durchgänge oft sehr schmal - eine Verbreiterung wird jedoch gefördert!

Türen und Eingänge können im Alter zu eng werden. Dies kann durch verschiedene Aspekte wie z.B. das Gehen mit einem Gehstock, zunehmende Unbeweglichkeit oder das Fahren mit einem Rollstuhl bedingt sein. Wenn Sie einen größeren Zugang zu Ihrem Bad benötigen, wäre eine Förderung durch das KfW-Programm 159 und das KfW-Programm 455 möglich.

20 Strom erzeugen mit der Sonne

Errichtung und Erweiterung von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien werden gefördert - auch bei Photovoltaik.

Unter der Programmnummer 270 fördert die KfW Investitionen in erneuerbare Energien, die der Stromerzeugung dienen, mit einem sehr günstigen Darlehen. Dazu gehören Anlagen für z.B. Sonne, Wasser und Wind sowie KWK-Anlagen.

Tipp: Unter dem KfW-Programm 275 fördert die KfW Investitionen in Photovoltaik-Batteriespeicher für Photovoltaik-Anlagen.


Alle Angaben ohne Gewähr


Möchten Sie mehr wissen?

Mit den folgenden Informationen gehen wir ins Detail.

1) Heizungsunterstützung durch Sonnenenergie

1 Solarthermie - Heizen und Warmwasserbereitung durch Sonnenenergie

Thermische Solarkollektoranlagen in Ein- und Mehrfamilienhäusern werden von dem BAFA gefördert.

Dazu gehören die Errichtung oder Erweiterung von Solar­kollektor­anlagen zur Warm­wasser­bereitung, zur Raum­heizung, zur kombinierten Warm­wasser­bereitung mit Raum­heizung, zur solaren Kälte­erzeugung und zur Bereit­stellung von Prozess­wärme.

Es gibt den Ergänzungs­kredit vom KfW-Programm 167, der zusammen mit BAFA-Mitteln (MAP) in Anspruch genommen werden kann. Das gilt aber nur für Heizungs­anlagen, die vor dem 01.01.2009 installiert wurden.

Wenn der Bauantrag für Ihr Gebäude vor dem 01.01.1995 gestellt wurde, könnten auch das KfW-Programm 152 oder das KfW-Programm 430 für Sie zutreffen.


2) Fenster mit Wärmeschutzverglasung

2 Einbau von Fenstern mit Wärmeschutzverglasung

Fenster, die bestimmten technischen Anforderungen entsprechen, können gefördert werden.

Durch KfW-Programm 152 (Energieeffizient Sanieren-Einzelmaßnahme) kann auch die Erneuerung der Fenster mit einem Kredit gefördert werden. Diese Maßnahmen müssen dafür nur den vorgegebenen technischen Mindestanforderungen entsprechen. Diese Förderung gilt nur für Häuser im sogenannten "Gebäudebestand". Dazu zählen alle Gebäude, für die vor dem 1. Januar 2009 ein Bauantrag gestellt wurde und die bereits vor diesem Datum ein Heizungssystem hatten.

Bei Wohngebäuden, dessen Bauantrag bereits vor dem 01.01.1995 gestellt wurde, könnte auch die Zuschussvariante des KfW-Programms 430 greifen.

Wärmeschutzverglasung
Bildquelle: VELUX

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3) Altersgerechte Assistenzsysteme

3 Altersgerechte Assistenzsysteme (AAL)

Altersgerechte Assistenzsysteme und intelligente Gebäudesteuerungen werden von der KfW mit einem Darlehen oder einem Investitionszuschuss gefördert

Gefördert werden neben Bedienungen und Steuerungen für Türen, Rolläden, Heizung oder Licht auch Aspekte zur Sicherheit. Panikschalter und Wasser-, Rauch- oder Einbruchmelder, Kameras und automatische Geräteabschaltungen fallen unter diese Kategorie.

Nutzen Sie KfW Programm 159, um ein Kredit / Darlehen für diese Maßnahmen zu erhalten oder KfW Programm 455, um die Zuschussvariante in Anspruch zu nehmen.

Altersgerechte Assistenzsysteme
Bildquelle: Gira

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4) Ausstausch des Heizungssystems

4 Ausstausch des Heizungssystems

Sie können zur Finanzierung von Blockheizkraftwerken (BHKW) und Öl- oder Gasbrennwertkesseln KfW-Programme verwenden.

Hierfür benutzen Sie einfach das KfW-Programm 152 für die Kreditvariante oder das KfW-Programm 430 für die Zuschussvariante. Übrigens können auch bereits bestehende Anlagen von diesen Programmen profitieren. bei Bestandsanlagen ist nämlich eine Optimierung der Wärmeverteilung förderfähig.

Eine Förderung von Kachelöfen oder Kaminen ist bei diesen Förderungen ausgeschlossen. Damit diese Förderungen in Anspruch genommen werden können, muss für das Wohnobjekt bereits vor dem 01.01.1995 ein Bauantrag gestellt oder Bauanzeige erstattet worden sein.

Heizungsaustausch
Bildquelle: Bosch Junkers

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5) Einbau einer Wohnraumlüftung

5 Einbau eines Lüftungssystems

Ist Ihr Altbau älter als 1995 können Sie für das nachträgliche Einbauen einer Lüftungsanlage Fördermittel beantragen.

Generell sollten Sie dies immer zusätzlich in Betracht ziehen, wenn Sie Ihren Altbau sanieren. Eine ausreichende Belüftung ist bei komplett sanierten Gebäuden in den meisten Fällen nicht mehr gegeben.

Um dieses Vorhaben förderfähig zu realisieren, wählen Sie einfach das KfW-Programm 159 (Darlehen) oder das KfW-Programm 455 (Zuschuss)

Wenn der Bauantrag für Ihr Gebäude vor dem 01.01.1995 gestellt wurde, könnten auch das KfW-Programm 152 oder das KfW-Programm 430 für Sie zutreffen.


6) Dämmung des Dachs

6 Dämmung des Dachs

Um Ihre Energiekosten zu verringern, können Sie die Dachdämmung Ihres Hauses dem aktuellen Dämmstandard anpassen.

Dies ist unter bestimmten Voraussetzungen förderfähig. Hierfür können Sie das KfW-Programm 152 (Kredit) oder das KfW-Programm 430 (Zuschuss) benutzen.

Um förderberechtigt zu sein, muss für das betreffende Wohnobjekt bereits vor dem 01.01.1995 ein Bauantrag gestellt oder Bauanzeige erstattet worden sein.

Förderung Dachdämmung
Bildquelle: Knauf Insulation

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7) Professionelle Baubegleitung

7 Professionelle Baubegleitung

Sofern Sie eines der KfW-Programme 151 / 152 oder 430 in Anspruch nehmen, haben Sie die Option, eine kompetente Baubegleitung zu Rate zu ziehen

Diese Baubegleitung wird dann ebenfalls wieder durch das KfW-Programm 431 gefördert. Wichtig: Nur unabhängige Sachverständige sind für diese Förderung zugelassen. Informieren Sie sich vorher, ob die Kosten für Ihren Sachverständigen förderfähig sind.

Tipp: Diese Förderung ist kombinierbar mit anderen Fördermitteln.

Förderung Baubegleitung
Baubegleitung

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8) Austausch der Außentüren

8 Austausch der Außentüren

Um Ihre Energiekosten zu verringern, können Sie die Außentüren förderfähig austauschen.

Alte Haustüren können viel der teuren Wohnungswärme durch mangelnde Isolierung verschwenden. Das KfW-Programm 152 (Kredit) oder das KfW-Programm 430 (Zuschuss) sind für diesen Verwendungszweck die richtigen Anlaufstellen.

Um förderberechtigt zu sein, muss für das Wohnobjekt bereits vor dem 01.01.1995 ein Bauantrag gestellt oder Bauanzeige erstattet worden sein.

Förderung Änderung Haustüreingang
Haustüreingang

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9) Einbau einer Wärmepumpe

9 Einbau einer Wärmepumpe

Wärmepumpen in Ein- und Mehrfamilienhäusern können vom BAFA gefördert werden.

Dies gilt für die Errichtung von effizienten Wärmepumpen bis einschließlich 100 Kilowatt Nennwärmeleistung zur: kombinierten Warmwasserbereitung und für die Raumheizung von Gebäuden, wenn die Warmwasserbereitung des Gebäudes zu einem wesentlichen Teil durch andere erneuerbare Energien erfolgt, für die Raumheizung von Nichtwohngebäuden, für die Bereitstellung von Prozesswärme und Bereitstellung von Wärme in Wärmenetze. Link BAFA-Wärmepumpenförderung.

Tipp: Seit einiger zeit gibt es für Heizungsanlagen, die vor dem 01.01.2009 installiert wurden, die Möglichkeit eines Ergänzugskredits (KfW-Programm 167), der zusätzlich zu den BAFA-Mitteln in Anspruch genommen werden kann. Wenn der Bauantrag für Ihr Gebäude bereits vor dem 01.01.1995 gestellt wurde, könnte auch das KfW-Programm 152 oder das KfW-Programm 430 für Sie zutreffen.


10) Erreichen des KfW-Effizienzhausstandards

10 Erreichen des KfW-Effizienzhausstandards

Wenn Sie Besitzer eines Altbaus sind, der vor 1995 gebaut wurde, haben Sie eine zusätzliche Möglichkeit auf Fördermittel.

Dafür müssen Sie Ihren Altbau so sanieren, dass er bis maximal 115% des Energiebedarfs eines vergleichbaren Neubaus aufweist. Die Förderungen steigen, je höher der energetische Standard Ihres Gebäudes nach der Sanierung ist. Hier finden Sie weitere Informationen zu diesem Thema.

KfW Effizienzhausstandard
KfW-Effizienzhausstandard

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11) Einbau einer Biomasseanlage

11 Einbau einer Biomasseanlage

Biomassekessel für Hackschnitzel oder Pellets in Ein- und Mehrfamilienhäusern können vom BAFA gefördert werden.

Dies gilt für die Errichtung oder Erweiterung von Biomasseanlagen für die thermische Nutzung von 5 bis 100 Kilowatt Nennwärmeleistung bei Kessel zur Verbrennung von Biomassepellets und -hackschnitzeln, Pelletöfen mit Wassertasche, Kombinationskessel zur Verbrennung von Biomassepellets bzw. Holzhackschnitzeln und Scheitholz und bei besonders emissionsarmen Scheitholzvergaserkesseln.

Beachten Sie bitte, dass luftgeführte Pelletöfen (Warmluftgeräte) nicht förderfähig sind. Link BAFA-Förderung für den Bereich Biomasse. Wenn Ihre alte Heizungsanlage, vor dem 01.01.2009 installiert wurde, haben Sie zusätzlich zu den BAFA-Mittel auch die Möglichkeit KfW-Programm 167
in Anspruch zu nehmen. Wenn der Bauantrag für Ihr Gebäude bereits vor dem 01.01.1995 gestellt wurde, kann auch das KfW-Programm 152 oder das KfW-Programm 430 für Sie zutreffen.

Förderung Holzpelletanlage
Bildquelle: Wolf

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12) Änderungen am Gebäudezugangsweg

12 Änderungen auf dem Weg zum Gebäude

Um die Sicherheit zu verbessern oder Barrierefreiheit zu gewährleisten, können Maßnahmen auf dem Weg zum Gebäude gefördert werden.

Darunter fallen Maßnahmen zur Vebreiterung des Zugangswegs, rutschfeste Gehwegbeläge ( sogenannte Wetterschutzmaßnahmen) oder Beseitigungen von Stufen und Schwellen an der Haustür.

Da solche Maßnahmen sicherheitsrelevant sind, werden sie mit KfW-Programm 159 und KfW-Programm 455 gefördert. Informationen dazu finden Sie auch in diesem KfW-Infoblatt Chancen Spezial.

Förderung Außenwegänderung
Weg zur Haustür

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13) Änderungen an Treppenaufgängen

13 Änderungen an Treppen / Einbau Treppenlift

Treppen stellen im Alter schwierig zu bewältigende Hindernisse dar. Umbaumaßnahmen werden gefördert.


Maßnahmen zum Schwellenabbau werden gefördert. Insbesondere auch Veränderungsmaßnahmen für Treppen und Aufgänge. Dazu gehören Rampen, Treppenlifte, Aufzugsanlagen etc. Weitere Informationen dazu finden Sie auch in dem KfW-Infoblatt Chancen Spezial.

Da solche Maßnahmen sicherheitsrelevant sind, werden sie mit KfW-Programm 159 und KfW-Programm 455 gefördert. Informationen dazu finden Sie auch in diesem KfW-Infoblatt Chancen Spezial.

Förderung Treppenänderung Treppenlift und Rampe
Treppenanpassung

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14) Änderungen des Raumzuschnitts

14 Änderungen von Raumzuschnitten

Der benötigte Bewegungsradius steigt im Alter. Änderungen am Raumzuschnitt werden gefördert.

Um sich im Alter ohne Einschränkungen bewegen zu können, wird ausreichend Platz benötigt. Viele ältere Badezimmer lassen aber gerade diese Bewegungsfreiheit außer Acht. Diese Änderung von Raumzuschnitten ist im Programm altersgerechtes Umbauen der KfW berücksichtigt worden und somit förderbar.

Die richtigen Förderprogramme dazu sind das KfW-Programm 159 und das KfW-Programm 455. Übrigens ist es auch möglich andere Wohnräume von der Raumgeometrie her förderfähig anzupassen - nicht nur das Badezimmer.

Förderung Änderung Raumzuschnitt
Bildquelle: Ideal Standard

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15) Austausch von Sanitärobjekten

15 Austausch von Sanitärobjekten

Es ist es möglich, für die Modernisierung von Sanitärobjekten Fördermittel zu beantragen.

Sanitärräume haben im KfW-Programm 159 "Altersgerecht Umbauen" einen besonderen Stellenwert. Sie können sich mit diesem Programm zum Beispiel die Modernisierung von Sanitärobjekten fördern lassen. Darunter fallen zum Beispiel:

  • Einbau einer bodenebenen Duschwanne, um besser in die Dusche zu gelangen.
  • Austausch eines normalen WC gegen eine Variante, die höher liegt, um besser Aufstehen zu können.
  • Wechsel des Waschtisches gegeneine unterfahrbare Version.
  • Anbringung von elektronischen Wannensteuerungen oder berührungsfreien Armaturen - je nach Anforderungsbedarf.

Die passenden Programme für solche Vorhaben sind das KfW-Programm 159 (Kreditvariante) oder das KfW-Programm 455 (Zuschussvariante). Hinweis: Selbstverständlich können Sie auch mehrere Sanitärobjekte auf einmal ändern lassen.

Förderung bodenebene Dusche
Bildquelle: HÜPPE

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16) Einbau von Stütz- und Haltegriffen

16 Einbau von Stützgriffen sowie von Reling- und Haltesystemen

Abstützen und Festhalten wird mit zunehmendem Alter immer wichtiger - aber woran? Hier wird gefördert!

Im Alter wird es immer schwieriger sich sicher zu bewegen. Aus diesem Grund decken die Programme der KfW-Programm auch Stütz- und Haltesysteme mit ab. Dazu gehören Badewannengriffe für den sicheren Einstieg wie auch Wandhaltegriffe zum Abstützen. Auch ein Relingsystem mit Duschsitz fällt unter diese Kategorie.

Die passenden Programme dafür sind das KfW-Programm 159 und das KfW-Programm 455. Hinweis: Diese Förderung ist nicht auf Sanitärräume beschränkt.

Förderung Griffe, Stützgriffe und Reling
Bildquelle: KEUCO

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17) Einbau von Gegensprechanlagen

17 Einbau von Gegensprechanlagen

Gegensprechanlagen fallen unter den förderfähigen Aspekt Sicherheit des Bereichs "Altersgerecht Umbauen".

Nicht nur Gegensprechanlagen werden von der KfW gefördert. Auch Rufsysteme bzw. Notrufvorrichtungen sind förderfähig und können mit KfW-Programm 159 per Kredit finanziert oder mit einem Zuschuss (KfW-Programm 455) versehen werden. Lassen Sie sich ein beruhigendes Gefühl durch ein Plus an Sicherheit einfach fördern!

Förderung Gegensprechanlage
Bildquelle: Gira

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18) Dämmung der Außenwände

18 Dämmung der Außenwände

Die Außenwände eines Wohngebäudes richtig zu dämmen, wirkt sich auf Ihre Energiekosten aus - förderbar ist es auch.

Im Bereich „Energieeffizient Sanieren" fördert die KfW diese Maßnahmen. Dies gilt jedoch ausschließlich dann, wenn für das betreffende Wohnobjekt bereits vor dem 01.01.1995 ein Bauantrag gestellt oder Bauanzeige erstattet worden ist. Das KfW-Programm 152 (Kredit) oder das KfW-Programm 430 (Zuschuss) bieten dafür diese Möglichkeit.

Förderung Wanddämmung
Bildquelle: Knauf Insulation

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19) Verbreiterung des Badzugangs

19 Verbreiterung des Badzugangs

Gerade in Altbauten sind Türen und Durchgänge oft sehr schmal - eine Verbreiterung wird jedoch gefördert!

Türen und Eingänge können im Alter zu eng werden. Dies kann durch verschiedene Aspekte wie z.B. das Gehen mit einem Gehstock, zunehmende Unbeweglichkeit oder das Fahren mit einem Rollstuhl bedingt sein. Wenn Sie einen größeren Zugang zu Ihrem Bad benötigen, wäre eine Förderung durch das KfW-Programm 159 und das KfW-Programm 455 möglich.

Förderung Verbreiterung des Badezimmereingangs
Badezimmereingang

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20) Strom erzeugen durch Sonnenenergie

20 Photovoltaik - Strom erzeugen durch Sonnenenergie

Errichtung und Erweiterung von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien werden gefördert - auch bei Photovoltaik.

Unter der Programmnummer 270 fördert die KfW Investitionen in erneuerbare Energien, die der Stromerzeugung dienen, mit einem sehr günstigen Darlehen. Dazu gehören Anlagen für z.B. Sonne, Wasser und Wind sowie KWK-Anlagen.

Tipp: Unter dem KfW-Programm 275 fördert die KfW Investitionen in Photovoltaik-Batteriespeicher für Photovoltaik-Anlagen.

Förderung Photovoltaikanlage
Photovoltaikanlage

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