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Wärmepumpen
Moderne Energie für den gewerblichen Bereich

Aus den Elementen der Umgebung Energie gewinnen. Nutzen Sie die Luft, die Erde und das Wasser Ihres Firmengeländes, um die Betriebskosten zu senken.

Wärmepumpe im Gewerbe
Wärmepumpe im Gewerbe
Wärmepumpe im Gewerbe
Wärmepumpe im Gewerbe

In Anbetracht stetig steigender Erdöl-, Gas- und Strompreise kommt dem Kostenfaktor Heizenergie gerade in großen Dimensionen im Gewerbe eine immer bedeutendere Rolle zu. Gewerbe, Industrie und Kommunen können Ihre Augen nicht länger vor den Entwicklungen verschließen und sind mehr und mehr auf alternative Möglichkeiten der Wärmegewinnung angewiesen.

Die Wärmepumpe ist speziell in diesen Bereichen eine optimale Lösung, effizient mit Heizenergie umzugehen. Außerdem kann mit bestimmten Wärmepumpen im Sommer auch gekühlt werden, was einen Zusatznutzen hervorbringt, denn die Investition in eine Klimaanlage kann in bestimmten Bereichen entfallen.


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Mit den folgenden Informationen gehen wir ins Detail.

Wärmepumpen nutzen die Wärmeenergie, welche uns kostenlos von der Natur zur Verfügung gestellt wird. Hierfür kann unter anderem auf verschiedene natürliche Wärmequellen zurückgegriffen werden. Wie das genau funktioniert, erklären wir Ihnen in den folgenden Abschnitten.

Je nach Wärmequelle gibt es unterschiedliche Arten von Wärmepumpensystemen, die speziell an die jeweiligen Wärmequellen angepasst sind. Hierzu gehören unter anderem:

  • Luft-Wärmepumpen: Nutzen die Außenluft als Wärmequelle
  • Sole-Wärmepumpen: Nutzen das Erdreich bzw. die konstante Temperatur im Erdreich als Wärmequelle
  • Wasser-Wärmepumpen: Nutzen Grundwasser als Wärmequelle
  • Warmwasser-Wärmepumpen: Sind Luftwärmepumpen, welche nur für die Brauchwasser-Erwärmung genutzt werden, also unabhängig vom Heizsystem.

Großwärmepumpe / Industriewärmepumpe

Im Gegensatz zu Wärmepumpen für die private Verwendung bedarf der gewerbliche Einsatz von Wärmepumpen entsprechender Größenordnung umfassende Planungen und Berechnungen. Teils sind sogar Simulationen nötig, um die Effektivität der Anlage sicherzustellen. Aufgrund häufig auftretender Mehrfachanforderungen kann bei Großwärmepumpen nicht immer auf Standardlösungen zurückgegriffen werden. Hier stellt die Einbindung einen komplexen Prozess dar, welcher umfassendes Know-How und ständige Weiterbildung erfordert. Sprechen Sie uns an!


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Mit diesen Beiträgen können Sie sich zusätzlich informieren.

Wärmepumpe
Kostenlos Energie aus der Umgebung ziehen

Unsere Umwelt hält eine Menge Wärmeenergie bereit. Warum sollten wir diese also nicht nutzen? Mit Wärmepumpen wird genau das getan.

Wärmepumpe
Wärmepumpe
Wärmepumpe

Energie aus der Luft, dem Grundwasser oder auch aus dem Erdreich kann mit den entsprechenden Wärmepumpen sinn­voll und effizient genutzt werden.

Mit der neuesten Generation von Wärmepumpen wird eine neue Effizienzklasse erschlossen. Luft/Wasser-Wärmepumpen und Sole/Wasser-Wärmepumpen nutzen die Energie der Natur und komprimieren diese mittels Strom zu behaglicher Wohn­raumwärme oder nutzen Sie für die Bereitung von Warm­wasser. Hocheffizienz-Wärmepumpen sind zudem ideal mit einer Sonnenheizung kombinierbar.


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Bei einer Investitionsentscheidung für eine neue Heizung soll­ten Sie nicht nur die Anschaffungskosten der verschiedenen Systeme miteinander vergleichen, sondern vor allem die Betriebs- und Folgekosten. Denn genau dabei punktet die Wärmepumpe. Wärmepumpen brauchen nicht viel Wartung und die Kosten für den Schornsteinfeger sparen Sie auch, denn ein Schornstein ist nicht notwendig. Sie machen sich zudem unabhängig von Preisschwankungen der fossilen Brennstoffe und haben so eine bessere Planungssicherheit hinsichtlich der Betriebskosten.

Luft/Wasser-Wärmepumpe

Luft/Wasser-Wärmepumpe

Die Luft/Wasser-Wärmepumpen nutzen die Wärme der Außenluft und werden eingesetzt, wenn die Außenluft zwischen -20 °C und +30 °C liegt. Sie sind sehr leistungsstark und sind gleichzeitig sehr platzsparend.

Darüber hinaus kann eine Luft/Wasser-Wärmepumpe mit einer Solar-Anlage kombiniert werden. Damit wird eine noch höhere Leistung erreicht, was wiederum eine Reduzierung der Energiekosten zur Folge hat.

Wärmepumpe
Sole/Wasser-Wärmepumpen

Sole/Wasser-Wärmepumpen

Mit einer Sole/Wasserwärmepumpe kann die Wärmeenergie aus dem Erdreich sehr gut genutzt werden.

Im Erdreich wird ein Gemisch aus Frostschutzmittel und Wasser, die sogenannte Sole, erwärmt. Von dieser wird Wärme­energie an ein Kältemittel abgegeben, welches daraufhin verdampft und damit den Druck im Kompressor erhöht, was einen Temperaturanstieg zur Folge hat.

Von einem zweiten Wärmeaustauscher wird die Wärme­energie an das Heizungswasser abgegeben. Dadurch wird das bereits verdampfte Kältemittel wieder flüssig, sodass der Kreislauf von vorn beginnen kann. Durch die Sole/Wasser-Wärme­pumpe kann 75 % der Heizenergie genutzt werden.

Ob eine Erdwärmesonde oder ein Erdreichkollektor eingesetzt werden sollte, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Da eine Erdwärmesonde bis zu 100 m unter der Erdoberfläche eingesetzt werden kann, bietet sich der Einsatz dieser besonders bei kleinen Grundstücken an.

Im Gegensatz dazu benötigt ein Erdreichkollektor deutlich mehr Fläche. Die Kollektorfläche wird mit 1,2 bis 1,5 m Tiefe direkt unter der Erdoberfläche verlegt, benötigt aber je nach Wärmebedarf eine Fläche von bis zu 250m².

Wärmepumpen
Wasser/Wasser-Wärmepumpe

Wasser/Wasser-Wärmepumpe

Bei einer Wasser/Wasser-Wärmepumpe kommen ein sogenannter Saug- und ein Schluckbrunnen zum Einsatz. Durch den Saugbrunnen wird warmes Grundwasser gepumpt.

Die Wärmepumpe entzieht dem Wasser die Wärme und kühlt dieses auf etwa 5 °C wieder ab. Das abgekühlte Wasser wird schließlich dem Schluckwasser zurückgeführt. Mit einer Wasser/Wasser-Wärmepumpe können insgesamt bis zu 80 % der Wärme, die sich im Grundwasser befindet, genutzt werden. Damit handelt es sich um eine sehr effiziente Wärmepumpe, die den gesamten Wärmebedarf deckt.

Je nach Bedarf des Verbrauchers werden die Wärmepumpen in verschiedenen Leistungsgrößen angeboten. Die Heiz­wassertemperatur beträgt bis zu 60° C und die Temperatur des Grundwassers sollte zwischen 7 °C und 20 °C liegen.

Da das Grundwasser über das gesamte Jahr hinweg eine relativ konstante Temperatur hat, ist die Wasser/Wasser-Wärme­pumpe sehr effizient. Außerdem kann die Wärmepumpe mit einer Solar-Anlage kombiniert werden, was eine zusätzliche Reduzierung der Energiekosten zur Folge hat und zugleich ebenso umweltfreundlich ist.

Brauchwasserwärmepumpe von Wolf
Brauchwasser-Wärmepumpe (Warmwasser-Wärmepumpe)

Brauchwasser-Wärmepumpe (Warmwasser-Wärmepumpe)

Warmwasser-Wärmepumpen gewinnen die Energie aus der Luft des Heizungsraumes. Die Wärme der Luft wird an das Wasser im Speicher abgegeben.

Die Heizung wird somit nicht mehr für das Aufheizen des Warmwassers benötigt und kann damit in den warmen Jahres­monaten ausgeschaltet bleiben. Mit dem erwärmten Wasser, das bis zu 55 °C beträgt, kann ein Einfamilienhaus versorgt werden. Eingesetzt werden Warmwasser-Wärmepumpen bei Lufttemperaturen von 6 °C bis 35 °C. Gerade bei schlecht isolierten Heizanlagen oder Heizungskellern kann ein Großteil der Wärme, die sonst verlorengehen würde, gut genutzt werden. Je nach Modell reicht eine einfache Steckdose für die Inbetriebnahme einer Brauchwarmwasser-Wärmepumpe aus.

SolarthWarmwasserwärmepumpe
Erdwärmesonden / Geo-Tiefen-Bohrung

Erdwärmesonden / Geo-Tiefen-Bohrung

Mit einer Erdwärmesonde kann aus den konstanten Temperaturen in der Erde Energie gewonnen werden. Zwischen der Temperatur in der Erde und jener an der Oberfläche liegen große Differenzen, die über einen Wärmetauscher, d.h. eine Wärmepumpe, genutzt werden.

Es handelt sich bei der Erdwärmesonde um ein geschlossenes Rohrsystem aus Kunststoff, das bis zu 400 Meter tief in die Erde eingelassen wird, wobei die übliche Tiefe etwa 100 Meter beträgt. Die genau benötigte Tiefe der Bohrung ist im Wesentlichen abhängig von der benötigten Heizleistung, die dadurch erbracht werden soll und von der Beschaffenheit des Bodens.

Um die Erdwärmesonde verlegen zu können, ist eine besondere Bohrung erforderlich, die nur von Spezialisten mit speziellen Bohranlagen durchgeführt werden kann. Dabei sind zahlreiche Vorschriften zu berücksichtigen, wie zum Beispiel wasser- und bergrechtliche Vorschriften. Wenn eine Sonden- oder Tiefenbohrung in einem Gebiet nicht durchführbar oder nicht erlaubt ist, gibt es noch die Möglichkeit, Erdkollektoren einzusetzen, welche nur wenige Meter in den Boden eingelassen werden.

Geobohrung Erdsonde

Tipps

Zu diesem Thema haben wir noch Hinweise für Sie.

  • Für die Investition in eine Wärmepumpe können staatliche Fördermittel beantragt werden.
  • Für Wärmepumpen eignen sich Heizungen mit geringer Vorlauftemperatur am besten (z.B. Flächenheizungen wie Fußboden- oder Wandheizungen).
  • Wenn Sie Ihre Wärmepumpe zusammen mit Solarthermie betreiben, wird die Wärmepumpe überwiegend nur im Winter benötigt. Dadurch sparen Sie Strom.
  • Grundwasser als Energielieferant ist besonders effizient - lassen Sie prüfen, ob das bei Ihnen möglich ist.
  • Einige Wärmepumpen können viel günstiger kühlen als Klimaanlagen. Wenn Sie das wünschen, sollten Sie beim Kauf darauf achten. Erdkollektoren eignen sich besonders gut für einen effizienten Kühlbetrieb.
  • Achten Sie auf ein leises Gerät, wenn Sie die Wärmepumpe im Haus aufstellen wollen.
  • Für die Beantragung von Förderungen in Bezug auf das Heizen mit erneuerbaren Energien gibt es vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie einen Flyer, den Sie sich hier herunterladen können.

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