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Vermeidung von Schimmel

Wie Sie dem schädlichen und unschönen Pilzbefall aus dem Weg gehen können.

Duschen oder Baden bringt regelmäßig viel Feuchtigkeit in die Luft, die Gefahr von Schimmelbildung in Feuchträumen ist daher groß. Je nach Ausmaß ist ein Schimmelbefall äußerst bedenklich für die Gesundheit.

Schimmel kann zu allergischen Reaktionen und zu Reizungen der Atemwege führen. Nach wie vor gilt: Eine Anlage für kontrollierte Wohnraumlüftung ist der allerbeste Weg, um Schimmel zu vermeiden.

Schimmelvermeidung

Tipps zur Vermeidung von Schimmelbildung

Schimmel bildet sich schneller, als Sie glauben. Oft ist eine von Feuchtigkeit befallene Substanz eine der Voraus­set­zungen für die Ausbreitung des Schimmelbefalls. Damit es erst gar nicht so weit kommt, haben wir für Sie folgende zehn Tipps zusammengestellt. Bitte benutzen Sie die Naviga­tions­pfeile, um zum nächsten Schritt zu gelangen.

Schimmelvermeidung

Tipp 1: Handtücher auf Heizkörpern trocknen

Handtücher, die Sie nach dem Baden oder Duschen ver­wen­det haben, sollten idealerweise auf dem Heizkörper bei gleichzeitig geöffnetem Fenster getrocknet werden. Oftmals reichen wenige Minuten aus, bis sich die Handtücher weitestgehend trocken anfühlen.

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Tipp 2: Nasse Flächen abtrocknen

Trocknen Sie nasse bzw. feuchte Wände, Glasflächen und Böden stets ab. Für Duschabtrennungen ist es ratsam, nach jedem Duschvorgang einen Wasserabzieher zu benutzen. So reduzieren Sie die entstehende Restfeuchtigkeit erheblich. Eine Glasschutzbeschichtung kann das automatische Ab­lau­fen von Wasser begünstigen.

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Tipp 3: Keine Wäsche in Wohnräumen trocknen

Verzichten Sie darauf, Ihre Wäsche im Bad oder in anderen Wohnräumen Ihres Zuhauses zu trocknen. Feuchte Wäsche enthält viel Wasser, sodass auch kurzzeitiges Lüften in die­sem Fall nicht ausreichend ist. Falls Ihnen kein separater Trockenplatz im Haus zur Verfügung steht, investieren Sie in einen Wäschetrockner.

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Tipp 4: Lassen Sie die Türen offen

Lassen Sie zusätzlich nach dem Baden oder Duschen und dem Stoßlüften eine Zeit lang die Zimmertür geöffnet, damit Restfeuchtigkeit gleichmäßig aus dem Bad heraus über die angrenzenden Räume verdunsten kann.

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Tipp 5: Regelmäßig Lüften

Öffnen Sie das Fenster (soweit vorhanden) nach dem Baden oder Duschen für ca. fünf bis zehn Minuten ganz. Nur kippen ist nicht ausreichend. Durch das Stoßlüften entzieht die käl­te­re Außenluft der erwärmten Innenluft den Wasserdampf und transportiert die Feuchtigkeit aus dem Raum heraus.

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Tipp 6: Heizung nicht ganz abschalten

Schalten Sie im Winter die Heizung nicht ganz ab, auch nicht während des Stoßlüftens. Das beschleunigt alle Trock­nungs­vorgänge erheblich.

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Tipp 7: Selbstmessung Luftfeuchtigkeit

Zur Selbstmessung der vorhandenen relativen Raum­luft­feuchtigkeit verwenden Sie ein sogenanntes Hygrometer. Im Badezimmer liegt der ideale Richtwert bei etwa 50 % (im Winter eher weniger). Geräte zur Messung der Luft­feuch­tig­keit sind im Handel bereits ab 20 Euro zu be­kom­men. Das sollte es Ihnen Wert sein.

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Tipp 8: Schachtlüftung bei fensterlosen Bädern

Bei fensterlosen Bädern erfolgt der Luftaustausch über eine Schachtlüftung mit integriertem Ventilator. In der Regel ist das Lüftungssystem an den Lichtschalter gekoppelt. Sofern das System nach Ausschalten des Lichts keine automatisierte Nachlaufschaltung besitzt, achten Sie bitte selbst darauf, dass die Dauer der Belüftung ausreichend ist. Befreien Sie außerdem in regelmäßigen Abständen die Abluftgitter von Staub, sodass die Funktion nicht beeinträchtigt wird.

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Tipp 9: Achten Sie auf Feuchtigkeit

Achten Sie stets auf Anzeichen von Feuchtigkeit. Wasser kann über Schwachstellen ins Mauerwerk eindringen und alte Rohrleitungen können porös werden. Auch bei Neubauten sollten Sie darauf achten, dass die Restfeuchtigkeit nach dem Einzug komplett aus dem Mauerwerk entfernt wird. Lesen Sie hierzu auch unsere Artikel zu den Themen Bautrocknung und Leckortung.

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Tipp 10: Was tun, wenn der Schimmel da ist?

Kleinere Flächen mit oberflächigem Befall können in der Regel selbstständig behandelt werden. Wichtig ist, dass sämtliche Schimmelpilze vollständig entfernt werden. Be­rüh­ren Sie diese nicht mit bloßen Händen und atmen Sie die Sporen nicht ein. Tragen Sie bitte Schutzhandschuhe und einen Mundschutz. Verzichten Sie auf den Einsatz von fungi­zid­haltigen Pilzbekämpfungsmitteln in Innenräumen, da diese zusätzlich die Gesundheit beeinträchtigen können. Auch die häufig empfohlene Essiglösung ist nicht sinnvoll, da diese das Pilzwachstum sogar noch fördern kann. Außerdem sollten Sie immer der Ursache des Befalls auf den Grund gehen. Im Zweifel wenden Sie sich immer an einen Spezialisten.

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